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Die Zukunft der gemeinschaftlichen Entwicklung

Ein Treffen kluger Köpfe

Dr. Jiri Koutnik und eine Gruppe junger Experten bei Voith verbinden tiefgehende Branchenerfahrung mit technischem Know-how und frischen Ideen.

Dr. Jiri Koutnik, Chief Engineer im Konzernbereich Voith Hydro, und sein Team junger, dynamischer Ingenieure sprechen über Technologie, Innovation und darüber, warum die Kombination von Erfahrung und Nachwuchs eine Erfolgsstrategie ist.

Es ist Montagfrüh, die Stimmung ist leicht und ungezwungen. Dennoch kann man die Innovation, die hier in der Luft liegt, förmlich spüren. Eine der vielen Gruppen, die sich im Konzernbereich Voith Hydro mit Forschung und Entwicklung (F&E) beschäftigen – fachübergreifende Teams aus erfahrenen Spezialisten, jungen Experten und Hochschulabsolventen –, drängt sich um einen Tisch. Die Spezialisten verfügen über umfangreiche Berufs- und Praxiserfahrung und können somit rasch eine Einschätzung abliefern, während jüngere Kollegen mit digitalen Kompetenzen punkten und frische Ideen einbringen. „Nur wenn beide Lager sich abstimmen, ist ein effizienter und ergebnisorientierter Ansatz gewährleistet“, sagt Dr. Jiri Koutnik. „Deshalb stellen wir unsere Teams auf diese Weise zusammen.“

„Beide Welten – a priori und a posteriori – wachsen zusammen“, meint Dr. Paul Weber lächelnd und streckt den Daumen nach oben. Der Ingenieur gehört seit 12 Monaten zum Konzernbereich Voith Hydro, weil ihm innerhalb der F&E-Gruppen des Unternehmens ein dynamisches Arbeitsumfeld in Aussicht gestellt wurde.




„Ich schaue gern über den Tellerrand“, sagt er. „Es fasziniert mich, wenn verschiedene Bereiche und Disziplinen zusammengeführt werden, um ungelöste Probleme anzugehen. Die Konstellation bei Voith hat mich angesprochen: Hochklassiges Engineering durch eigene Software-Tools, die ständig weiterentwickelt werden? Das war genau das, wonach ich gesucht hatte.“

Was Weber beschreibt, ist ein wichtiger Bestandteil des F&E-Ansatzes von Voith Hydro. Jede Gruppe wird sorgfältig zusammengestellt, um die vielfältigen Bedürfnisse und Ziele innerhalb der jeweiligen F&E-Projekte abzudecken. Die breit aufgestellten und oft internationalen Teams arbeiten typischerweise zwei bis drei Jahre zusammen, bevor sich Fortschritte zeigen. „Natürlich sind wir flexibel genug, um bei Bedarf von diesem Zeitrahmen abzuweichen“, meint Koutnik. Der erfahrene Voithianer rückt jedoch keinesfalls von seinem Glauben daran ab, was diese Art der vielfältigen Zusammenarbeit bewirken kann. Laut Koutnik maximiert diese Strategie der Mischung von Erfahrung und Nachwuchs nicht nur das Potenzial des Einzelnen, sondern auch das der Gruppe und des Projekts. Nicht zuletzt profitiert langfristig auch die gesamte Branche.

Eine neue Perspektive

„Junge Experten bringen neuen Schwung und sehen Dinge anders. Sogar eine gewisse Naivität kann von Vorteil sein“, ist Emilie Lavoie überzeugt. Sie ist bereits seit sieben Jahren für den Konzernbereich Voith Hydro tätig. Der Ingenieur Jonas Steegmaier nickt zustimmend. Seinen Einstand im Unternehmen hat er erst vor etwas mehr als einem Jahr gefeiert. „Wir sehen alles aus einer anderen Perspektive und kommen mit neuen Ideen und Strategien. So können wir viel zum Teamerfolg beitragen“, findet er.

In einer Zeit des digitalen Wandels bringen junge, mit den neuesten Entwicklungen vertraute Experten dem F&E-Team von Voith Hydro klare Vorteile.


In einer Zeit, in der sich die Branche im Umbruch befindet, bieten neue, mit den neuesten technologischen, digitalen und analytischen Entwicklungen vertraute Talente klare Vorteile. „In bestimmten Technologiebereichen, etwa der modernen Strömungssimulation, ist es wichtig, auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben“, erklärt Koutnik. Dazu beobachtet Voith aktiv, wie leistungsfähig unterschiedliche Hochschulen sind und welche Schwerpunkte sie setzen – nicht nur in Europa, sondern weltweit und mit dem Ziel gegenseitiger Zusammenarbeit. „Wir bemühen uns auch regelmäßig um Absolventen renommierter Universitäten, die unsere Umgebung mit neuen Ansätzen und Denkweisen bereichern können“, ergänzt er.

Neue und moderne Methoden wie Datenanalyse und probabilistische Ansätze sind laut Dr. Jiri Koutnik der Schlüssel, um den Weg ins digitale Zeitalter zu ebnen.


Neue Talente wirken auf erfahrene Mitarbeiter von Voith wie Katalysatoren. Sie verhelfen Ihnen, ihr Wissen über neue und moderne Methoden – z. B. Datenanalyse oder probabilistische Ansätze – zum Verständnis bestimmter Vorgänge in Kraftwerken zu vertiefen und weiterzuentwickeln. „Darin liegt der Schlüssel, um Verbesserungsstrategien und innovative Ansätze und damit den Übergang ins digitale Zeitalter zu fördern“, sagt Koutnik.

Ganz persönlich gefällt ihm zudem, wie begeistert und engagiert sich junge Forscher einbringen und welches Tempo sie hierbei an den Tag legen. „Das ist meiner persönlichen Entwicklung sicherlich förderlich und verlangsamt meinen Alterungsprozess“, meint er lachend.

Know-how? Gewusst wie!

Junge Experten bringen Begeisterung mit und sind dem digitalen Wandel gegenüber aufgeschlossen, erfahrene Spezialisten hingegen punkten mit praktischer Projekterfahrung und profunden Branchenkenntnissen. So ermöglichen die F&E-Gruppen jungen Ingenieuren, ihr überwiegend theoretisches Wissen unter fachkundiger Anleitung in der Praxis zu erproben. Lavoie empfindet dies als großen Vorteil. „Zu mehr Branchenkenntnissen kommt man am ehesten durch diejenigen, die sich tatsächlich in der Branche auskennen, weil sie im Lauf der Zeit einschlägige Erfahrung gesammelt haben – nicht, indem man lediglich aus Büchern lernt“, findet sie. „Ich halte mich immer an die Spezialisten, um ihr Wissen und ihre Meinung zu nutzen und um zu erfahren, ob sie mir in dem zustimmen, was ich mache. Sie sind jederzeit gerne bereit, mich zu unterstützen.“

Emilie Lavoie schätzt die erfahrenen Fachleute von Voith sehr. Sie ermöglichen ihr ein Umfeld, das ihr Theoriewissen ergänzt und fördert.


Steegmaier schlägt in dieselbe Kerbe. „Für mich ist dies der perfekte Arbeitsplatz. Hier habe ich Zugriff auf das beste Know-how über die bei Wasserkraftwerken verwendeten Technologien und erfahre auch etwas über das ‚gewusst wie‘“, erklärt er. „Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen macht alles einfacher und effizienter.“

Als Unternehmen mit komplexen länderübergreifenden Projekten profitiert der Konzernbereich Voith Hydro vom internationalen Arbeitsumfeld seiner F&E-Gruppen.

F&E-Aktivitäten:

• Produktentwicklung
• Elektrische und hydraulische Anwendungen
• Hydraulische Modellversuche und Abnahmeprüfungen
• Optimierung von Antriebsmaschinen
• Basis-Engineering für Turbinen und Generatoren
• Fachkundige Unterstützung bei Inbetriebnahme, Feldtests, Beschichtung




Doch von allen drückt es Hannes Schmucker, Ingenieur im Konzernbereich Voith Hydro, vielleicht am besten aus: „Zum einen brauchen wir die Beiträge junger Talente, um über den Tellerrand hinauszuschauen, zum anderen aber auch die Erfahrung der Experten, um entscheiden zu können, welche Ideen Zukunft haben.“ 

Auf globaler Ebene

Voith ist ein international aufgestelltes Unternehmen mit komplexen länderübergreifenden Projekten und behält als solches stets den Blick auf das große – in diesem Fall globale – Ganze. Da ist es nicht verwunderlich, dass internationale Zusammenarbeit aus Forschung und Entwicklung nicht wegzudenken ist. Zu diesem Zweck fördert Koutnik den technischen Austausch auf mehreren Ebenen: zwischen Forschern und Betriebseinheiten, zwischen unterschiedlichen F&E-Gruppen und sogar zwischen unterschiedlichen Geschäftsbereichen bei Voith. „Da gibt es bedeutende Vorteile“, führt er aus. „So werden beispielsweise Strömungssimulationen – eigentlich eine Domäne der Turbinentechnik – zunehmend beim Generatordesign eingesetzt, etwa bei der Kühlung oder der hydrodynamischen Lagerung. So können sich junge Forscher besser und schneller mit unseren Produkten vertraut machen.“

„Teamarbeit bedeutet, gemeinsam an Problemen und Herausforderungen zu arbeiten“, fasst Steegmaier zusammen. „Unsere Fachteams entwickeln ständig neue Technologien. Die daraus resultierenden Verbesserungen sind die Grundlage dafür, dass weltweit jeder Ingenieur von Voith Hydro unseren Kunden die beste Lösung bereitstellen kann.“

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