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OnEfficiency.Strength

Metsä Board ist der führende europäische Hersteller von Premium-Kartonagen.

Optimierte Fasernutzung und höhere Produktionskonsistenz

Metsä Board, der führende europäische Hersteller von Premium-Kartonagen, setzt auf OnEfficiency.Strength von Voith. Mit Hilfe von virtuellen Sensoren kann das Unternehmen den Ressourcenverbrauch bei gleichbleibender Qualität verbessern. Der Start des Livebetriebs war im Herbst 2019.

Das OnEfficiency-Konzept von Voith erhöht die Effizienz von Anlagen und verbessert gleichzeitig die Produkt- und Prozessqualität. Eines der Unternehmen, das diese Anwendung in seiner Produktion einsetzt ist der finnische Premiumhersteller von Kartonagen, Metsä Board. Das Unternehmen produziert jährlich auf insgesamt acht Anlagen zwei Millionen Tonnen Kartonagen, darunter Faltschachteln, Lebensmittelkartons und weiße Kraftliner. Die sortenreinen und stabilen Kartons von Metsä Board bestehen aus frischen Fasern und sind eine ideale Lösung für Konsumgüter-, Einzelhandels- und Lebensmittelverpackungen. Der Entwicklungsschwerpunkt von Metsä Board liegt auf Sorten mit geringem Flächengewicht, welche trotzdem die nötige Steifigkeit und Qualitätskonsistenz haben.

Angestrebte Qualität bei hoher Produktivität

Anstatt zerstörender Prüfungen zur Bestimmung der Reißfestigkeit bestimmt OnEfficiency.Strength die Qualität des Papiers bereits während der Produktion. Basierend auf verschiedenen Prozessparametern berechnet ein virtueller Sensor einen Wert (z. B. die Festigkeit). Statistische Modelle ermöglichen anschließend genaue Prognosen der Festigkeitswerte. So kann das System Festigkeitsschwankungen automatisch stabilisieren. Mit einer steigenden Datenmenge wird die Produktion zunehmend optimiert. Das Ergebnis sind eine bessere Ressourcennutzung sowie geringere Abweichungen in der Produktionsleistung. OnEfficiency.Strength beschleunigt dadurch Sortenwechsel und erhöht somit die Produktivität der Anlage.

„Wir haben OnEfficiency.Strength mit unserer langjährigen Branchenerfahrung entwickelt und für die Anwendung in der Papierindustrie optimiert“, erklärt Dr. Jens Haag, R&D Manager für Advanced Controls & Data Analytics bei Voith. „Insbesondere die virtuellen Sensoren für Festigkeitswerte erzielen dabei eine hohe Vorhersagegenauigkeit und bilden somit die Grundlage für eine hocheffiziente Regelung“.

OnEfficiency.Strength optimiert die Fasernutzung bei gleichbleibender Papierqualität.

Einsparung von Fasern und Erhöhung der Produktivität

Papier- und Kartonhersteller haben aktuell keine Möglichkeit, die Festigkeitswerte während der Produktion zu messen und entsprechend zu regulieren. Die daraus resultierenden Schwankungen führen neben einem erhöhten Faserverbrauch zu einer großen Menge an Ausschuss. Deshalb hat Metsä Board entschieden, OnEfficiency.Strength auf einer der Anlagen zu testen. Konkret zielt Metsä Board darauf ab, die Fasern möglichst effizient zu nutzen, ohne Kompromisse bei Qualität und Festigkeit einzugehen. Dabei ist es wichtig, das System mit weniger Ausschuss zu betreiben, indem die Festigkeitswerte bereits während des Produktionsprozesses geregelt werden, was eine optimale Qualität gewährleistet.„Künstliche Intelligenz wird zu einer hohen Effizienz und Genauigkeit bei der Kontrolle von Produktionsprozessen beitragen. Der Produktionsausschuss wird sinken, die Konsistenz der Produktqualität wird sich weiter verbessern und der Sortenwechsel wird schneller erfolgen“, sagt Ari Kiviranta, SVP Development bei Metsä Board. „Die Mitarbeiter der Fabrik können sich nun auf ein ganzheitliches Management und die operative Entwicklung konzentrieren“. 

Die Anpassung des Systems an die kundenspezifischen Anforderungen erfolgte in einer mehrstufigen Implementierung. Nach der erfolgreichen Pilotphase plant Metsä Board das Konzept auch in anderen Anlagen zu nutzen. Voith untersucht im Rahmen von Wertschöpfungsanalysen aktuell weitere Anlagen des Kartonagenherstellers auf deren Einsparpotentiale. Neben OnEfficiency.Strength hat Metsä Board für einen zwölfmonatigen Testzeitraum Zugang zu Voiths cloudbasierter Datenplattform OnCumulus. Diese ermöglicht dem Kunden die Visualisierung der gesammelten Daten mit vielfältigen auf Big-Data basierenden Analysemöglichkeiten. Dadurch schafft das System eine bessere Transparenz über einzelne Anlagen.

„Wir haben uns für die Lösung von Voith entschieden, weil Voith über ein fundiertes Wissen über den Prozess der Kartonherstellung verfügt. Dies unterstützt den Einsatz einer KI-Anwendung im Vergleich zu einem Lieferanten, der die spezifischen Prozesse nicht kennt. Das gegenseitige Vertrauen zwischen unseren Unternehmen, das wir in einer langjährigen Zusammenarbeit aufgebaut haben, hat uns in der Entscheidung bestärkt“, so Kiviranta über die Wahl von OnEfficiency.Strength.

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