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Präzises und agiles Manövrieren mit der Turbo-Retarder-Kupplung VIAB

Robuste LKW

Die Georg Müller GmbH ist auf Transporte schwerer Lasten, insbesondere von Baumaterialien, spezialisiert – ein Geschäft, das immer wieder Fahrten in unwegsamem Gelände mit sich bringt. Für einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb setzt das Unternehmen auf innovative Voith Technologie.

Wer an Lkw denkt, die in der Lage sind, große Mengen Sand, Kies oder Holz zu transportieren, dem kommen zuerst Eigenschaften wie Leistung, Beständigkeit und Strapazierfähigkeit in den Sinn. Doch manchmal zählt bei den Königen der Nutzfahrzeuge etwas ganz anderes – ein feinfühliges Anfahr- und Bremsverhalten. Das Manövrieren in Sandgruben oder auf rutschigen Feldwegen erfordert oft pure Kraft, aber auch höchste Präzision. Das erleben die Fahrer der Georg Müller GmbH im kleinen Ort Wilburgstetten täglich.

Ausgestattet mit der Turbo-Retarder-Kupplung VIAB von Voith — Für müheloses, entspanntes Fahren in schwierigem Gelände und mit schweren Lasten.

Das Familienunternehmen baut Sand ab, transportiert Baumstämme und verfügt über ein Kieswerk. Die Flotte umfasst 80 Lkw, doch für den Offroad-Einsatz setzen der Unternehmer Georg Müller und seine Frau Bianca auf zehn Mercedes-Benz Arocs, die mit der Turbo-Retarder-Kupplung VIAB von Voith ausgestattet sind. Die einzigartige Kupplungstechnologie vereint die Funktionen hydrodynamisches Anfahren und Bremsen in einem Element. Dadurch wird der Fahrer unterstützt, und der Antriebsstrang wird geschont. Das Verschleißfreie Integrierte Anfahr- und Bremssystem VIAB von Voith ist bei Mercedes- Benz für die schwere Klasse Lkw als Sonderausstattung verfügbar. Das erhöht zwar die Anschaffungskosten, doch langfristig rechnen die Müllers mit Einsparungen.

Martin Wunderlich fährt beim Familienunternehmen Georg Müller GmbH einen mit VIAB ausgestatteten Kipper. Selbst bei schwierigsten Traktionsbedingungen bleibt der Lkw unter Kontrolle.













Für rutschiges, steiles Gelände

„Wir haben ein schwieriges Gelände im Wald, in den Steinbrüchen und auf Baustellen und müssen oft mit einem voll beladenen Fahrzeug auf rutschigem Untergrund oder an steilen Hängen anfahren. Das bedeutet einen hohen Verschleiß an der Kupplung. Die Fahrzeuge sind acht bis zehn Jahre im Einsatz. In diesem Zeitraum müsste man normalerweise mindestens zweimal die Kupplung wechseln“, erklärt Georg Müller. „Wir haben uns zum einen aus wirtschaftlichen Gründen für diese Technologie entschieden, zum anderen, weil sie die Arbeit unserer Fahrer einfacher und sicherer macht“, ergänzt Bianca Müller. Das VIAB ermöglicht sowohl feinfühliges und verschleißfreies Anfahren als auch das Manövrieren bei niedrigsten Geschwindigkeiten. Beides benötigen die Fahrer der Georg Müller GmbH häufig. Das präzise Manövrieren mit schweren Lasten ist ein Beispiel. „Das VIAB wurde ursprünglich für die Schwerlast- Zugmaschinen von Mercedes-Benz entwickelt“, sagt Hans-Günter Böhm, Senior Global Key Account Manager Truck OEMs, Division Turbo. „Mercedes- Benz setzt bei den Lkw-Baureihen Arocs, Antos und Actros auf diese Technologie. So hat beispielsweise der Actros selbst bei einer Belastung von 250 Tonnen keine Schwierigkeiten, bei extremen Steigungen zu starten. Die Kombination von leistungsstarken Motoren mit unserer Retarder-Kupplung ermöglicht ein sehr spontanes und dynamisches Anfahren und schnelles Ansprechen auf Beschleunigung – auch bei hohen Zuggesamtgewichten.“

Agilität wird geschätzt

Diese Agilität wird von den Fahrern sehr geschätzt. Tobias Glatter, einer der Lkw- Fahrer der Georg Müller GmbH, ist verantwortlich für den Transport von Holz in ganz Deutschland und hat das ganze Jahr über mit unbefestigten, matschigen und sogar vereisten Wegen zu kämpfen. Das Fahren unter solchen Bedingungen ist nicht nur schwierig, sondern kann auch gefährlich sein, z. B. wenn das Fahrzeug zu rutschen beginnt. „Das VIAB ist besonders hilfreich beim Manövrieren auf schwierigem Untergrund. Das System ist sehr präzise und stabil. Der Lkw ist in jedem Gelände leichter zu handhaben“, sagt Tobias Glatter. Martin Wunderlich, der einen Kipper für Sand oder Kies fährt, pflichtet seinem Kollegen bei: „Wenn man auf einer Baustelle ein wenig einsinkt, ist es einfacher, wieder herauszukommen, weil die Räder nicht sofort durchdrehen. Das Fahren mit dem VIAB ist so einfach. Ein Tritt auf das Gas und der Lkw fährt einfach.“

Turbo-Retarder-Kupplung VIAB von Voith

Möglich wird dies durch die einzigartige Konstruktion des VIAB. Das Pumpen- und das Turbinenrad stehen sich berührungslos gegenüber. Das bewegliche Pumpenrad ist auf der Motorseite, das Turbinenrad auf der Getriebeseite angeordnet. Die Kraftübertragung zwischen den Rädern erfolgt verschleißfrei über ein ATF-Öl.

Das Fahren mit dem VIAB ist so einfach. Ein Tritt auf das Gas und der Lkw fährt einfach.
Martin Wunderlich, Lkw-Fahrer der Georg Müller GmbH


Bei einem Tritt auf das Gaspedal wird mit Druckluft Öl in die Turbo-Retarder-Kupplung gepumpt, dadurch erfolgt ein Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe-Eingangswelle. Vorteil dieser Kraftübertragung ist ein schneller und gleichzeitig sanfter und verschleißloser Kraftschluss bei vollem Drehmoment des Motors.

Harte Anforderungen erfüllt

Zudem schont das System die Bremsen. Hier wird das Turbinenrad festgesetzt und erneut Öl in das Gehäuse gepumpt – die Turbo-Retarder-Kupplung übernimmt in diesem Fall die Funktion eines leistungsfähigen Primärretarders. „Mit dem verschleißfreien Bremssystem ist eine Verzögerung fast bis zum Stillstand möglich. Auch in schwierigen Situationen steht immer die volle Bremsleistung zur Verfügung, weil die Betriebsbremse nicht heiß läuft. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge bei umsichtiger Fahrweise erst nach 500.000 bis 600.000 Kilometern neue Bremsbeläge benötigen. Das ist das Dreifache der normalen Distanz“, sagt Georg Müller. Und er fügt hinzu: „Bei uns werden die Fahrzeuge sehr in Anspruch genommen. Das ist kein Vergleich mit einem Lkw, der Güter hauptsächlich über die Autobahn transportiert. Daher haben wir auch besondere Anforderungen an die Technologie. Und bislang sind unsere Erfahrungen sehr positiv.“






ECO-SWR — Die sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Lösung für das hydrodynamische Dauerbremsen. Das Fahren wird optimiert und die Umwelt geschont.

Sparen durch Trennung

Die neue Generation ist der Sekundär-Wasserretarder ECO-SWR. Hier wurde die bewährte Technologie weiterentwickelt. Gunther Kraft, Vice President Truck OEMs, Division Turbo, erläutert, worin die Neuerungen liegen.

Welche Merkmale zeichnen den ECO-SWR aus?
Die Hauptinnovation beim ECO-SWR besteht darin, dass er sich im Leerlauf vom Antriebsstrang trennen lässt. Der Rotor des SWR befindet sich im Antriebsstrang eines Busses oder Lkw und ist über ein Übersetzungsgetriebe fest mit dem Antriebsstrang verbunden. Somit läuft er auch dann, wenn keine Bremsleistung abgefordert wird, gegen den Luftwiderstand im Kreislauf. Der Widerstand ist zwar klein, aber dennoch führt er zu einem Energieverbrauch. Beim ECO-SWR trennt eine Kupplung den Rotor im Leerlauf von der Antriebswelle. In diesem Fall findet keine weitere Leistungsaufnahme statt.

Worin liegen die Vorteile für Ihre Kunden?
Neben der jährlichen Kraftstoffeinsparung trägt die neue Technologie zur CO2-Reduzierung bei, was nicht nur die Umwelt schützt, sondern sich darüber hinaus auch positiv auf die CO2-Zertifizierung der Fahrzeuge auswirkt. Betreiber profitieren direkt von reduziertem Kraftstoffverbrauch, niedrigeren Steuern und niedrigeren Mautgebühren.

Und das Fahrerlebnis?
Der ECO-SWR bietet hohen Fahrkomfort und hohe Fahrsicherheit. Wie sein Vorgänger ist er in das Bremsenmanagement des Fahrzeugs integriert. Der Fahrer bedient das Dauerbremssystem wie gewohnt entweder über den Lenkstockhebel oder über das Bremspedal.

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