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Neue BlueLine Ausstattung modernisiert Umkas Stoffaufbereitung

Voith BlueLine Stoffaufbereitung mit InjectaCell Compact

Verbesserte Papierqualität und erhöhte Produktionskapazität mit Voith BlueLine Produkten bei Umka in Serbien

Die Erhöhung der Produktionskapazität um mehr als 90 Prozent und die Umstellung auf wirtschaftlichere Rohstoffe bei erhöhter Sauberkeit der Endprodukte – das waren die beiden Ziele des serbischen Papierherstellers Umka d.o.o. bei der Modernisierung seiner Kartonmaschine BM1. Ein Teil des Projekts war dabei die Modernisierung der Stoffaufbereitung durch eine InjectaCell Compact Flotationsanlage und einen InfiltraDiscfilter Scheibenfilter aus dem BlueLine Produktportfolio von Voith. Mit der ausgezeichneten Leistung der neuen Ausrüstung hat das Unternehmen das Fundament für das Erreichen dieser Ziele gelegt.

Das gesamte Umrüstprojekt war Teil von Umkas Initiative zur Erhöhung der Produktion von etwa 105.000 Tonnen Karton pro Jahr auf mehr als 200.000 Tonnen. Umka belieferte bislang 30 europäische Staaten mit Karton in drei Qualitätssorten. Die erhöhte Kapazität ermöglicht dem 1939 gegründeten Unternehmen nun die Erschließung neuer Märkte.

Auf der Suche nach kosteneffizienten Rohstoffen

Die Umrüstung konzentrierte sich nicht nur auf die Kapazitäten sondern auch auf die Qualität der Rohstoffe. Die Nachfrage nach dem von Umka verwendeten hochweißen Recyclingpapier hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Der Einkauf von Rohstoffen wurde zudem immer schwieriger und die Preise stiegen kontinuierlich. Die Fabrikbetreiber suchten daher verstärkt nach kosteneffizienteren Rohstoffen, wie etwa Zeitungs- und Zeitschriftenpapier, die in ausreichenden Mengen auf dem Markt verfügbar sind. Die für die Verarbeitung solcher Rohstoffqualitäten notwendige Technologie ist im Vergleich zu herkömmlichen Methoden jedoch deutlich komplexer. Die Investition in ein neues Stoffaufbereitungssystem war daher ein wichtiger erster Schritt bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie. „Bisher arbeiteten wir mit nur einem Kreislauf und ohne Flotationssystem, die geplanten Änderungen waren mit dieser Anlage jedoch undenkbar. Unsere langfristigen Ziele konnten nur durch die Integration einer Flotationsanlage in einen zweiten Kreislauf umgesetzt werden“, erklärt Dragoslav Nešković, Projektleiter bei Umka.
         

Bisher arbeiteten wir mit nur einem Kreislauf und ohne Flotationssystem, die geplanten Änderungen waren mit dieser Anlage jedoch undenkbar. Unsere langfristigen Ziele konnten nur durch die Integration einer Flotationsanlage in einen zweiten Kreislauf umgesetzt werden.
Dragoslav Nešković, Projektleiter bei Umka

Die erste Aufgabe des Voith Teams war es, die bestehende Stoffaufbereitung so zu erweitern, dass sie den neuen Anforderungen gewachsen ist. Hierzu zählten das verlässliche Entfernen von Verunreinigungen wie Tinte, Stickies und Kleber aus der Papiersuspension. Zur Erhöhung der Speicherkapazität der Stoffaufbereitung und zur Trennung der Wasserkreisläufe von der Papiermaschine und damit für eine verbesserte Papiermaschinenleistung wurde ein Scheibenfilter installiert.
                                   

Die kompakte Flotationstechnologie ist recht jung. Das Feedback aller Kunden, welche die InjectaCell Compact nutzen, war jedoch stets äußerst positiv.
Dr. Antje Voiron, Voith

Kompakte Flotation – minimale Platzanforderungen und ausgezeichnete technologische Ergebnisse

Als intelligente Lösung für die effiziente Integration der neuen Maschinen in das bestehende Gebäude wählte Umka die InjectaCell Compact Flotationsanlage ICC2/44 in Kombination mit dem InfiltraDiscfilter IDF370 Scheibenfilter aus. Das neue, kompakte Flotationssystem aus der BlueLine Produktreihe von Voith basiert auf der InjectaCell (ICC) Technologie. Diese spart im Vergleich zu Voiths bekannter EcoCell, die bis 2012 den Standard darstellte, bis zu 50 Prozent Energie ein.

Die InjectaCell Compact benötigt keine sekundären Flotationszellen. Die ersten Primärzellen übernehmen deren Funktion zusätzlich zu ihrem normalen Betrieb. Aufgrund dieser kombinierten Arbeitsweise werden sie Faserrückgewinnungszellen (FR-Zellen) genannt. Der Schaum aus den hintereinander angeordneten Primärzellen wird durch spezielle Injektoren in diesen Faserrückgewinnungszellen erneut belüftet, sodass die Ausbeute stets auf einem ausgezeichneten Niveau bleibt. Ein weiterer wichtiger Aspekt der InjectaCell Compact ist die InjectaPump (ICP). Die InjectaPump ist eine Kombination aus Schaumzerstörer und Pumpe, die den Schaum von den Primärzellen zu den Faserrückgewinnungsinjektoren transportiert. Da diese nahe an den Flotationszellen installiert und kein Schaumtank mehr erforderlich ist, kann die gesamte InjectaCell Compact Anlage auf einer Ebene montiert werden.
              

Schematische Darstellung des InjectaCell Compact Flotationssystems

Die wesentlichen Komponenten der Flotationsanlage wurden bereits in den späten 1960er Jahren entwickelt. Fundierte Kenntnisse der Eigenschaften von Deinking-Schaum und Kundenanforderungen führten zur Entwicklung dieses einzigartigen Konzepts von Faserrückgewinnungszellen. „Die kompakte Flotationstechnologie ist recht jung. Das Feedback aller Kunden, welche die InjectaCell Compact nutzen, war jedoch stets äußerst positiv“, erklärt Dr. Antje Voiron von Voith. Trotz des kompakten Designs ist die Qualität der Ergebnisse vergleichbar mit denen herkömmlicher, zweistufiger Flotationssysteme. Dank der innovativen Technologie kann Umka eine Faserstoff-Suspension herstellen, die über exakt die Eigenschaften verfügt, welche das Unternehmen für seine Produkte benötigt.

Robuste Scheibenfilter mit weitem Einsatzbereich

Die große Varianz von Rohstoffen und die sukzessive Erhöhung der Produktion um mehr als 40 Prozent stellten zudem besondere Herausforderungen bei diesem Projekt dar. Dank der Robustheit des InfiltraDiscfilters ist dieser für vielfältige Produktionsprogramme und verschiedene Mahlgrade der verwendeten Stoffe geeignet. Bei konventionellen Filtern, die Filterbeutel aus Polypropylen (PP) einsetzen, erfordern solche Bedingungen eine hohe Aufmerksamkeit des Benutzers, um Schäden an den PP-Beuteln zu vermeiden. Die BaglessPlus Scheiben verkraften solche Abweichungen problemlos. Ihr Design basiert auf langjähriger Erfahrung mit über 700 Scheibenfilter mit Bagless Scheiben. Ihre einzigartige beutellose Technologie macht die InfiltraDiscfilter Scheibenfilter robust und verlässlich – zwei Eigenschaften, die in der Papierbranche äußerst gefragt sind.
      

Voith BlueLine Stoffaufbereitung mit InfiltraDiscfilter
Die Leistung der InjectaCell Compact und der InfiltraDiscfilter hat unsere Erwartungen in vollem Maße erfüllt. Unsere Mitarbeiter schätzen zudem die einfache Bedienbarkeit und die Verlässlichkeit von Voith Produkten.
Dragoslav Nešković, Projektleiter bei Umka

Sowohl der InfiltraDiscfilter als auch InjectaCell Compact haben sich als höchst verlässlich, einfach zu bedienen und praktisch wartungsfrei erwiesen. Die Betriebskosten, die im Vergleich zu herkömmlichen Technologien niedriger liegen, waren ein weiteres Argument für Umka, um nach vielen Jahren erneut mit Stoffaufbereitungsanlagen von Voith zu arbeiten.

Die Kartonmaschine produziert aktuell etwa 120.000 Tonnen Papier und Umka zieht bereits eine positive Bilanz: „Die Leistung der InjectaCell Compact und der InfiltraDiscfilter hat unsere Erwartungen in vollem Maße erfüllt. Unsere Mitarbeiter schätzen zudem die einfache Bedienbarkeit und die Verlässlichkeit von Voith Produkten“, sagt Dragoslav Nešković, Projektleiter bei Umka.
        

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Dr. Antje Voiron

Product Manager Flotation
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